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Patrick Gschwend
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Was ist Musik?

So eine Piggeldie-Frage braucht eine Frederick-Antwort.

Ebenso naiv wie abgebrüht: Ein Eindruck von Wissen. Die einfachen Dinge sehen und erkennen. Dazu gehört nun diese Frage nach Musik. Der Musik überhaupt oder etwa doch nur nach dieser und jener Subkategorie?
Bleiben wir naiv! Allgemein. Stehen wir alle vor dem gleichen Plattenladen? Lassen wir doch aber jetzt die individualistische Betrachtung weg und sagen einfach, es gibt bestimmte und anerkannte Meinungen darüber, was Musik sein könnte. Arrangements, Kompositionen, Verstrickungen, Ineinanderfügungen; letztlich entscheidend: Töne und Rhythmen. Daten in einer spezifischen Form. Aussagen, eben Bedeutungen. Ausdruck von etwas, das beeindruckt hat. Eine irgendwie empfundene Welt.
Spielt nun Junique fois Pi auch auf dieser Bühne? Eine Frage wandert im Äther: Gehört zur Subkategorie „Postrock“, wie wir so oft eingerahmt werden, auch Text? - Kein Gesang? Wo ist die eindeutige und greifbare Bootschaft für alle Irrfahrer? Eine Haltung? Ein Halt? - Haltlos? Sang und klanglos? Nein. Für Menschen, die unsere Musik gut finden, fast schlafwandlerisch ohne Brille und Stadtplan ganz intuitiv, scheint diese Frage beantwortet zu sein. Für andere zeigt sich die Übertragung von Sprache in instrumentelle Klänge fragwürdig, dunkel, obskur. Weist diese Musik nur wieder in ein neues Labyrinth? Ist dieses Offenlassen gar zuletzt ein plump gesetztes Mittel, ein Motiv vieler Akteure, um Interesse zu wecken. Mythen zu schaffen? Oder gar ein Mittel, um Verunsicherung zu stiften. Warum fehlt dieser Haltegriff? Dass Pirock-Musik nun mit Leerstellen spielt, ist so. Wo zwickt nun die Mühle? Mystisch dunkel-leuchtendes Gefrickelgewitter mit Donnerbässen? Keine Harmonien, keine Eindeutigkeit? Well, sie lässt Offenheit zu. Wer darin Bedeutungen sieht, zeigt Ein Verständnis.

Frederick sagt: Komm mit! Zeigen wir einfach drauf. Lassen wir die Musik das alles selbst erklären. Schweigen wir einfach dort, wo es kein Wissen, sondern eben nur andauernde und unterbrochene Klänge gibt, die selbst sprechen möchten.

haftungsausschluss
webmaster@junique-fois-pi.de
05. januar 2008